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00:1000:55 ACUM LA TVGeheime DDR – Verbotene Orte der MachtInfo · 45 min

Ein Villenviertel in Berlin-Pankow, die Politbüro-Siedlung in Wandlitz oder das Jagdschloss Hubertusstock: Von Anfang an schottete sich die Führungselite der DDR von der eigenen Bevölkerung ab. An diesen geheimen Orten der Macht wurde Politik gemacht – in informellen Zirkeln der Parteiführung, verborgen vor den Augen der DDR-Öffentlichkeit. Der Herbst 1989 setzte dem ein Ende, doch die ehemaligen Schaltzentralen der Macht bergen bis heute Geheimnisse. Schon 1949 hatte die SED-Führung ein Villenviertel in Berlin-Pankow, das die sowjetische Besatzungsmacht zum Sperrgebiet erklärt hatte, als geschlossene Wohnsiedlung für die Spitzenfunktionäre übernommen. Die Besitzer der Häuser wurden enteignet. Als es den Funktionären nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 im sogenannten Städtchen auf Dauer zu unsicher schien, begann der Bau einer abgeriegelten Siedlung bei Wandlitz nördlich von Berlin. Dort lebten die gut 20 Politbüro-Mitglieder mit ihren Familien ab 1960, weit weg vom Alltag der DDR-Bevölkerung, umgeben von mehr als 600 Angestellten und im Genuss einer "Sonderversorgung" – Westwaren inklusive. Auch die Ablösung des langjährigen Staats- und Parteichefs Walter Ulbricht betrieb der designierte "Kronprinz" Erich Honecker an einem verborgenen Ort. Ende April 1971 begab sich Honecker mit bewaffnetem Begleitschutz in Ulbrichts Feriendomizil Döllnsee und legte seinem langjährigen Förderer ein vorformuliertes Rücktrittsgesuch vor. Die Telefonleitungen hatte er vorsorglich kappen lassen. Bei Jagdausflügen mit Kremlchef Leonid Breschnew in der Schorfheide, einem Waldgebiet bei Berlin, hatte er zuvor die Zustimmung zum Machtwechsel erlangt. Ulbricht blieb keine Wahl: Er musste dem Rücktritt "aus Altersgründen" zustimmen. 18 Jahre später, 1989, war es dann Honecker, der sich in Döllnsee von einer Operation erholte und nicht wahrhaben wollte, wie sich die Lage im Land immer mehr zuspitzte.

00:5501:40URMEAZĂWilde Zeiten. Das letzte Jahr der DDRInfo · 45 min

Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr so wie vorher. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und alleingelassen. Im ganzen Land herrscht eine Stimmung zwischen Aufbruch und Anarchie. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Ostberlin geht um die Welt. Aber die Bürger der DDR räumen auch anderswo auf. Parteichefs, Bürgermeister und Schuldirektoren werden aus ihren Ämtern gefegt. Die Volkspolizei ist höchstens noch geduldet, längst nicht mehr respektiert. In Ostberlin tanzen Tausende in verlassenen Kellern am Todesstreifen, ehemaligen Bunkern und Industrieruinen. Techno wird das große Freiheitserlebnis, vereint Ossis und Wessis in Trance. Auch Wohnungsbesetzungen sind ein Phänomen dieser Zeit. Allein in Berlin entstehen im Sommer 1990 über 100 solcher "Hausprojekte". Freiheit endlich auch beim Thema Sex: Überall in der noch-DDR schießen Sexshops aus dem Boden. Mit Dildos, Pornofilmen und Dessous erzielen die neuen Erotikläden Rekordverkäufe. Der Kaufrausch nach bunten Waren aus dem Westen macht auch vor Gebrauchtwagen nicht halt. Schrottautos aus dem Westen werden zu völlig überhöhten Preisen im Osten verhökert. "Wenn sie rosten, ab in den Osten!", heißt es unter Autohändlern. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußballtrainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die "Wilden Zeiten" im Jahr nach dem Mauerfall.

01:4002:10URMEAZĂheute-journalNachrichten · 30 min

Das Nachrichtenmagazin des Zweiten Deutschen Fernsehens liefert tagesaktuelle Nachrichten, gut recherchierte Hintergrundberichte und Interviews mit Politikern und Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Sport und Kultur. Die Sendung wird jeweils von einem zweiköpfigen Team vor der Kamera präsentiert: einer Person die moderiert und einer die Nachrichten vorträgt.

02:1002:55URMEAZĂKnast in DeutschlandInfo · 45 min

Leben hinter Stacheldraht. Manch ein Gefangener in den deutschen Justizvollzugsanstalten ist öfter und dadurch längere Zeit im Gefängnis als in Freiheit. In Deutschland sitzen rund 44.000 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte im Knast. Rund jeder dritte Straftäter ist nicht zum ersten Mal im Gefängnis. Wie ergeht es den Dauer-Inhaftierten? Und warum fällt ihnen der Sprung in ein straffreies Leben so schwer? JVA Saarbrücken, größte Haftanstalt für männliche Gefangene im kleinen Saarland. Dort sind 140 U-Häftlinge, Schwerverbrecher und Langzeithäftlinge. Es ist eine JVA, die wie ein autarkes Dorf funktioniert – mit medizinischer Abteilung, Bäckerei, Metzgerei und Großküche. Außerdem gibt es eine Holzwerkstatt und eine Druckerei, die eine eigene Haftzeitung herausgibt. Sebastian R. war sein halbes Leben im Gefängnis. Der 43-Jährige verbrachte insgesamt 23 Jahren hinter Gittern – in sieben unterschiedlichen Haftanstalten. Derzeit ist er in der JVA Saarbrücken untergebracht. Er hat zwei Herzinfarkte im Knast überlebt und versucht gerade, eine Ausbildung zum Maler zu absolvieren. Er ist regelmäßig in medizinischer Behandlung und hofft jetzt, dass er endlich mal neue Zähne bekommt, nachdem er durch seine lange Drogensucht nur noch wenige Zähne im Mund hat. Mit ihm sitzt dort auch der Gefangene mit der vermutlich längsten Haftzeit in Deutschland: Seit über 50 Jahren ist der verurteilte Mörder bereits im Knast. JVA Meppen: Walter A. ist seit 2015 in der Sicherungsverwahrung, eine Art Rentner-WG für schwere Straftäter, die nach der Haftverbüßung zu gefährlich sind für die Allgemeinheit. Statt in Haftzellen wohnen sie in circa 20-Quadratmeter-Apartments. Der größte Teil der Verwahrten sind Sexualstraftäter. In der JVA Meppen in Niedersachsen sind die zehn Männer in der Sicherungsverwahrung alle schon seit mehreren Jahren dort: eine kleine Senioren-WG der Schwerstkriminellen, wo die Insassen Kuchen backen und ihre Orchideen pflegen. ZDFinfo begleitet die Langzeit-Inhaftierten in ihrem Knast-Alltag und spricht mit ihnen über das Leben in Haft, Reue und den Wunsch nach einem Leben in Freiheit. Mörder, Betrüger und Kleinkriminelle: Rund 44.000 Männer und Frauen sitzen hierzulande hinter Gittern. Wie sieht der Alltag in deutschen Gefängnissen aus?

02:5503:40URMEAZĂKnast in DeutschlandInfo · 45 min

Wenn Frauen in Haft kommen, verlieren sie oft mehr als ihre Freiheit. Der Kontakt zur Familie bricht ab. Doch in der JVA Frankfurt III gibt es für einige eine Chance auf einen Neuanfang. Nur etwa sechs Prozent der Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Viele sind suchtkrank oder traumatisiert. Die JVA Frankfurt III ist eine der größten Frauenhaftanstalten des Landes und bietet alle Haftarten, von kurzen Strafen bis zur lebenslangen Haft. "Wir kommen mit allen Straftaten in Kontakt", sagt Justizvollzugsbeamtin Reetz. Doch hinter jeder Strafakte steckt eine individuelle Geschichte. Lisa M. zum Beispiel. Die 33-Jährige ist drogenabhängig und sitzt unter anderem wegen Betrugs und Diebstahl in Haft. Ihre drei Töchter sieht sie seit Jahren nicht. Im Gefängnis macht sie eine Ausbildung in der Systemgastronomie – eine Chance für einen Neustart. Doch der Alltag bleibt hart: Haftraumkontrollen, feste Abläufe, die Trennung von der Familie. Regine S. kennt dieses Leben. Die 49-Jährige ist ebenfalls drogenabhängig, zum zweiten Mal in der JVA inhaftiert und mittlerweile clean: "Ich hoffe, dass mir die Leute draußen noch mal eine Chance geben." Für Mütter, die ihre Kinder mit in den Vollzug bringen, gibt es in Frankfurt ein Mutter-Kind-Heim. Im geschlossenen Bereich können Kinder bis zu drei Jahren mit ihren Müttern zusammenleben. Auch Katarina A. lebt dort mit ihrem Baby. Ihr Kind kam während ihrer Haft per Kaiserschnitt zur Welt. "Mein Mann durfte nicht bei der Geburt dabei sein, stattdessen waren Justizbeamte im Raum", erzählt sie. Während ihr Neugeborenes mit ihr in Haft ist, wachsen ihre älteren Kinder beim Vater auf. "Mein großer Sohn weiß, wo ich bin. Der Kleine denkt, ich bin in einer Therapieeinrichtung." Neben dem Alltag der Inhaftierten beleuchtet die Dokumentation auch die Arbeit der Justizvollzugsbeamten und Sozialarbeiter. In Frankfurt kümmern sich rund 170 Mitarbeitende um die Inhaftierten. Sozialarbeiterin Marjorie Schol arbeitet mit Frauen, die schwere Gewaltverbrechen begangen haben. "Es ist wichtig, die Frauen in ihren Geschichten ernst zu nehmen – aber auch ihre Verantwortung nicht aus den Augen zu verlieren." Die Dokumentation zeigt die Herausforderungen, Ängste und Hoffnungen der Frauen hinter Gittern. Ein Blick auf ein Leben, das für viele nicht vor, sondern erst in der Haft wirklich beginnt.

03:4004:20URMEAZĂKnast in DeutschlandInfo · 40 min

Weggesperrt für Jahrzehnte, verurteilt für ein Kapitalverbrechen. Knapp 1800 Inhaftierte verbüßen derzeit in Deutschland eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wie sieht ihr Alltag aus? Zwei Mörder, ein Serienbankräuber und eine Mörderin reden über ihre Taten, ihre Haft, was sie im Knast denken, tun und fühlen – und welche Hoffnungen sie mit dem fernen Tag der Haftentlassung verbinden. Doch dieser Tag will sorgfältig vorbereitet sein. Mord nach Paragraf 211, für dieses Kapitalverbrechen erhält man in Deutschland eine lebenslange Freiheitsstrafe. Von den insgesamt 40.450 Gefangenen in Deutschland verbüßen aktuell 1769 Inhaftierte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wie sieht ihr Knastalltag aus, und was passiert hinter Gittern mit diesen Kapitalverbrechern? Das Filmteam besucht drei Gefängnisse in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen und spricht mit Straftätern, die eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen. "Ich bin ein verurteilter Mörder, ich bin seit 18 Jahren in Haft", erzählt Uwe H., 53 Jahre alt und seit über einem Jahrzehnt in der JVA Aachen inhaftiert. "Knastblick", den hat auch Stefanie N. Die 53-Jährige ist verurteilte Mörderin und seit fünf Jahren in der JVA für Frauen in Vechta. Die dreifache Mutter verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe und ist damit eine von 109 Frauen, die LL haben, die Abkürzung im Vollzugsjargon für Lebenslange. "Ja, ich bin verurteilte Mörderin", erklärt Stefanie N. Ein Urteil, mit dem sie aber bis heute nicht klarkommt. "Es ist schwierig, man muss das Urteil verdauen. Wann verdaut man das? Eigentlich nie." Die damalige Alkoholikerin tötete mit ihrem Saufkumpel einen Mann. Dafür wurden beide zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Ihren Mittäter, der in der JVA Bremen inhaftiert ist, hat sie sogar in Haft geheiratet. Hochzeit hinter Gittern, ein emotionaler Höhepunkt, ansonsten herrscht im Knast öder Alltag und viel Zeit auf der Zelle. Diesen immer wiederkehrenden Knastalltag kennt auch Uwe H. Lange betäubte er sich auch im Knast mit Drogen, verdrängte seine brutale Tat und wollte sich nicht damit auseinandersetzen: "Da ist ein Monster gewesen", beschreibt er sich selbst. Dann endlich macht es klick, und er beginnt eine Therapie. Seitdem ist er im Hafthaus 2 in der Behandlungswohngruppe für Gewaltstraftäter. "Das ist hier kein Mädchenpensionat, das ist harte Arbeit für die Straftäter, wir lassen hier sprichwörtlich die Hosen runter", erklärt der Beamte Frank Merzbach das Konzept der Behandlungswohngruppe. Tatleugner können sie dort nicht brauchen, denn Therapie ist nicht Selbstzweck, sondern Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Resozialisierung. Alles Maßnahmen, die einen Grundgedanken haben: Nur wer seine Tat begreift und die Hintergründe erkennt, die dazu geführt haben, kann sich ändern. Denn auch Mörder kommen irgendwann wieder in Freiheit. Laut kriminologischen Statistiken verbleiben Straftäter, die zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurden, im Schnitt etwa 19 Jahre im Gefängnis, doch viele sind auch wesentlich länger hinter Gittern. "Wir haben auch welche, die schon 30, 40 Jahre hier sind", erklärt der Leiter der JVA Aachen, Dr. Jörg Uwe Schäfer. Jahrzehnte hinter Gittern, das verändert die Gefangenen. Einige bekommen einen Haftkoller, andere einen Haftschaden. "Manche werden aggressiv, manche depressiv", erzählt ein Beamter, der viele Strafgefangene erlebt hat. Andere lebenslang Inhaftierte verlernen die Freiheit und stellen fest: "Ich bin im Kosmos Knast. Knast ist mein Zuhause und ja, ich habe einen Haftschaden", sagt Elmar M. über sich. Der Serienbankräuber ist seit mehr als 20 Jahren in Haft. Zusammen mit Hubert B. war er jahrelang im geschlossenen Regelvollzug, zog von einer JVA in die andere, bevor beide jetzt in die JVA Euskirchen verlegt worden sind. Dort im offenen Vollzug werden sie schrittweise an die Freiheit herangeführt. Im sogenannten Übergangshaus lernen Straftäter mit sehr langen Haftstrafen wieder Alltagsfähigkeiten wie den Umgang mit dem Handy, das Einkaufen oder Online-Bankgeschäfte. Alles, um lebenslang Verurteilte wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Dabei ist den Straftätern eines klar: Das Stigma und das Urteil "lebenslang" bleiben. "Ich bin ein Mörder, ich bin immer ein Mörder, und ich werde immer ein Mörder bleiben", sagt Uwe H., denn er weiß, wie man draußen über ihn denkt.

04:2005:05URMEAZĂKnast in DeutschlandInfo · 45 min

Jung, weiblich, straffällig – was bedeutet die Haft für junge Frauen? Die Doku begleitet sie im Jugendvollzug – zwischen Alltag und dem Wunsch nach Veränderung. Nur rund vier Prozent der Inhaftierten im Jugendstrafvollzug sind weiblich. Die Doku zeigt den Alltag der 16- bis 21-Jährigen zwischen Schule, Kontrollen und Zukunftsplänen – und gibt seltene Einblicke in das Innenleben des weiblichen Jugendstrafvollzugs. In der JVA Zweibrücken und der JVA für Frauen in Berlin-Lichtenberg leben junge Frauen zwischen 16 und 21 Jahren, die zum Teil schwere Straftaten begangen haben. Die Dokumentation begleitet sie durch einen Alltag, der wenig mit ihrem Leben draußen gemein hat – geprägt von festen Abläufen, klaren Regeln und Kontrolle. Samira sitzt in der JVA für Frauen Berlin-Lichtenberg. Am Anfang wollte sie nur raus. "Die ersten Monate waren sehr, sehr schwer. Ich hab lange gebraucht, um mich hier einzugewöhnen." Der Verlust der Freiheit traf sie hart – besonders der Kontakt zu ihrer Familie und ihrem Freund fehlt ihr. Ohne Handy und Social Media sind Telefonate aus dem Haftraum ihr einziger Kontakt nach draußen. In der JVA Zweibrücken geben sich die Zwillingsschwestern Anna und Emmi gegenseitig Halt. Anna wurde zuerst inhaftiert, fast zwei Jahre später folgte Emmi. Draußen fehlte beiden jede Struktur: "Ich bin morgens erst nach Hause gekommen und hab dann bis 16.00 Uhr geschlafen. Hab Scheiße gebaut", sagt Emmi. Jetzt arbeiten sie regelmäßig, erleben erstmals einen geregelten Alltag – mit festen Zeiten, Aufgaben und klaren Grenzen. Neben den jungen Frauen kommen die Justizvollzugsbeamtinnen Renate Render und Sabine Eckert zu Wort. Sie sprechen über Nähe und Distanz und das tägliche Ringen um Struktur, Sicherheit und Erziehung. Denn Streit, Drogenspürhunde und Suchterkrankungen gehören ebenso zum Gefängnisalltag wie Kochabende, Sport und erste Liebesgeschichten. "Knast in Deutschland" zeigt das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Entwicklung, zwischen Abschottung und Zusammenhalt – und lässt diejenigen zu Wort kommen, die meist nur eine Randnotiz in den Strafvollzugsstatistiken sind und oft übersehen werden.

05:0505:55URMEAZĂKnast in DeutschlandInfo · 50 min

In der JVA Bruchsal in Baden-Württemberg sitzen mehr als 400 Männer unter höchster Sicherheitsstufe mit überwiegend langen Haftstrafen, darunter 60 "Lebenslängliche". "Man wird miteinander alt", so Marcus Bornhäuser, seit 22 Jahren als Justizvollzugsbeamter in Bruchsal tätig, "manche Personen begleitet man bis zum Tod." Die Autoren lernen Intensivtäter wie Manuel kennen, der offen zugibt: "Ich würde mich noch nicht entlassen." Die Justizvollzugsanstalt Bruchsal, 1848 als Männerzuchthaus erbaut, hat sich im strahlenförmigen Hauptgebäude rein äußerlich nicht viel verändert. Doch hinter den alten Mauern des sogenannten "Stern von Bruchsal" und schweren Holztüren findet heute modernster Regelvollzug statt. Von Beginn an bis zum heutigen Tag ist die Strafanstalt männlichen Insassen vorbehalten. Für Timo, der wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurde, ist es trotzdem "ein richtiges Scheißleben". Er hat erst drei Jahre seiner Strafe verbüßt, mindestens zwölf hat er noch vor sich: Frühestens nach 15 Jahren hinter Gittern kann ein "Lebenslänglicher" in Deutschland einen Antrag auf vorzeitige Entlassung stellen. In den neuen Gebäuden der Sozialtherapie sitzen in der JVA Bruchsal schwere Gewalt- und Sexualstraftäter ein, bei denen das Gericht zusätzlich die Sicherungsverwahrung angeordnet hat. Nach dem Vollzug der regulären Haftzeit ziehen diese in gesonderte Anstalten um. Die Unterbringung ist unbefristet, wird aber mindestens jedes Jahr geprüft. In Bruchsal gibt es für diese Gefangenen die Möglichkeit zur Prüfung schon während der Strafhaft. Einer, der das Therapieangebot nutzt, ist Intensivtäter Manuel. Die meisten Straftäter – ob im Regelvollzug oder in der Sicherungsverwahrung – verlassen ihre Anstalt irgendwann als freie Menschen. Doch nicht wenige sitzen 25 Jahre oder länger. Die 45-minütige Begleitreportage zeigt den Knastalltag von vier ganz unterschiedlichen Gewaltstraftätern und geht der Frage nach: Kann man in Deutschland nach einer Verurteilung sein ganzes Leben lang in Haft sein?

05:5506:40URMEAZĂDeutsche im KnastInfo · 45 min

Italiens Gefängnisse – kein Hauch von Dolce Vita! Verfallene, überfüllte Anstalten, in denen Häftlinge oft unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen – und das im Herzen Europas. Rund 61.000 Häftlinge drängen sich in Italiens Gefängnissen, obwohl nur Platz für 51.000 ist – eine Belegungsrate von 120 Prozent, teils sogar 200 Prozent. Schimmel, katastrophale Hygiene und Gewalt prägen den Alltag. Italiens Strafvollzug zählt zu den härtesten Europas. Die Doku ermöglicht Einblicke in zwei unterschiedliche italienische Gefängnisse, enthüllt dabei tiefgreifende Missstände im italienischen Strafvollzug, wo Überbelegung, Geld- und Personalmangel zu katastrophalen Zuständen führen. Während der deutsche Häftling Norbert im EU-finanzierten Mustergefängnis in Mailand vergleichsweise privilegiert lebt, zeigt das Hochsicherheitsgefängnis Secondigliano in Neapel eine andere Realität. Gefangene nähen dort Polizeiuniformen. Doch die Personalnot ist überall spürbar. Schockierende Videoaufnahmen belegen Gewalt durch Aufseher während des Corona-Lockdowns, die das erschütternde Bild abrunden. Die dreiteilige Reportage-Reihe "Deutsche im Knast" gewährt packende Einblicke in das Leben deutscher Häftlinge im Ausland – ein intensiver Blick auf ihren Alltag hinter Gittern und die Herausforderungen fern der Heimat.

06:4007:25URMEAZĂDeutsche im KnastInfo · 45 min

Japans Gefängnisse: ein unnachgiebiges System aus Vorschriften und Verboten. Auch Deutsche sitzen dort ihre Strafe ab und müssen sich den strikten Regeln unterwerfen. Meist haben sie versucht, Drogen zu schmuggeln, und erhielten die Standardstrafe für diese Vergehen: acht Jahre. Im Männergefängnis Fuchu und im Knast für Frauen in Tochigi leben sie nun einen eng begrenzten, immer von Strafen und Isolierung bedrohten Alltag. Eintönige Arbeit, kaum Heizung, kaum Kontakte. Nur unter strengen Auflagen durfte das ZDF-Team in den beiden Gefängnissen, in denen auch Ausländer ihre Strafe absitzen, filmen. Und dennoch gibt der Film einen tiefen Einblick in den japanischen Strafvollzug, der in seinen Ursprüngen nach preußischem Vorbild gestaltet ist. Marschieren im Gleichschritt, reden nur mit Erlaubnis, nicht aus dem Fenster schauen, das sind nur einige Regeln, an die sich Gefangene zu halten haben. Tun sie es nicht, droht Einzelhaft, und das bedeutet: den ganzen Tag in nur einer Sitzposition verharren, nicht reden, nicht bewegen. Japans Strafvollzug setzt ganz und gar auf Disziplin, will durch Gehorsam und Arbeit die Straftäterinnen und Straftäter wieder zu respektablen Mitgliedern der Gesellschaft machen. Resozialisierung findet manchmal auf skurrilem Wege statt: So ist die vorherrschende Farbe im Frauengefängnis rosa, vom Zellentrakt über Handtücher und Schuhe bis hin zu den Gittern der Unterkünfte. Ein Albtraum in Pink – das und der ewige Drill führt manche Gefangenen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Die Reportage-Reihe "Deutsche im Knast" gewährt packende Einblicke in das Leben deutscher Häftlinge im Ausland – ein intensiver Blick auf ihren Alltag hinter Gittern und die Herausforderungen fern der Heimat.

07:2508:05URMEAZĂDeutsche im KnastInfo · 40 min

Kolumbien ist der größte Kokainproduzent der Welt. Das lockt Menschen an, die vom schnellen Geld durch Drogenschmuggel träumen. Diese Träume füllen Kolumbiens Gefängnisse mit Ausländern. Drogenhandel ist das Hauptverbrechen, weswegen Ausländer in Kolumbien verurteilt werden. Josef aus Wien wollte das Land mit zwei Kilogramm Kokain verlassen und hat dafür fünfeinhalb Jahre Haft bekommen. Sein Zellenblock beherbergt nur ausländische Schmuggler. Europäer werden häufig, wenn auch nicht immer, von kolumbianischen Häftlingen getrennt – zu ihrem eigenen Schutz. Denn die Knäste Kolumbiens sind lebensgefährlich. Das südamerikanische Land verzeichnet jedes Jahr neue Rekordzahlen bei der Kokainproduktion. Um den Kampf gegen Drogen nicht zu verlieren, reagiert das Land mit immer mehr Verhaftungen und langen Haftstrafen. Dadurch sind die Gefängnisse zu 28 Prozent überbelegt. Rund 22.000 Strafgefangene zu viel für die Kapazitäten der Haftanstalten. Die Gefängnisse sind überfüllt von Insassen, die Teil des Drogenkartells sind und ihr Geschäft vom Knast aus weiterführen. Dabei kommt es oft zu tödlichen Reibereien zwischen Insassen rivalisierender Banden. Wenn JVA-Beamte gegen Erpressung, Drogenhandel und Korruption im Gefängnis vorgehen, werden sie damit selbst zum Ziel. In diesem Jahr gab es etwa 390 Drohungen gegen INPEC-Beamte, doch bei Drohungen bleibt es nicht. Kartelle engagieren Auftragsmörder, die gezielt Beamte ausschalten. Die Gewalt, insbesondere gegen Beamte, war in den letzten Jahren so hoch, dass Kolumbien mehrmals den Gefängnisnotstand ausrufen musste. Das Land droht im Kampf gegen Drogen die Kontrolle über seine Gefängnisse zu verlieren.

08:0508:40URMEAZĂEssen XXLInfo · 35 min

Was ist uns Genuss heute wert? Wann wird Essen zum Luxus – und wo beginnt eigentlich das Besondere? Die "ZDF.reportage: Essen – Hauptsache lecker" nimmt das Publikum mit in eine Welt zwischen Sterneküche, Edel-Kebab und Luxus-Cocktails – und trifft Menschen, für die Geschmack mehr ist als ein Produkt: nämlich Haltung, Handwerk und Hingabe. Im Zwei-Sterne-Restaurant Vendôme in Bensberg arbeitet der 34-jährige Küchenchef Dennis Kuckuck daran, jeden Abend absolute Perfektion auf den Teller zu bringen. Ein Menü kostet hier mehrere Hundert Euro pro Person – entsprechend hoch ist der Anspruch. Jeder Griff muss sitzen, jeder Teller wirkt wie ein Kunstwerk. "Der Druck ist hoch. Jeden Tag bist du in einem Champions-League-Endspiel. Du bist im Finale", sagt Kuckuck. Während in der Küche mit Pipette und Pinzette gearbeitet wird, bereitet sich Auszubildende Anna-Lena Klare auf einen Abend vor, an dem kein Fehler passieren darf. "Die Zufriedenheit der Gäste steht über allem. Das ist quasi die Aufgabe am Abend", sagt sie. Denn wer hier speist, erwartet nicht weniger als Spitzenleistung. Ein paar Hundert Kilometer weiter in München serviert Unternehmer Cihan Anadologlu einen der teuersten Kebabs Deutschlands: ein 35-Euro-Sandwich mit Wagyu-Rind aus Japan. Luxus als Fastfood – Marketing oder kulinarische Vision? Für Anadologlu ist es vor allem Respekt vor dem Produkt: "Das ist kein Stück Fleisch, das man liegen lässt und sich dann um andere Sachen kümmert. Es hat den Respekt verdient." Einige Gäste sparen für den besonderen Biss, andere teilen sich das Edel-Sandwich – und alle stellen sich dieselbe Frage: Schmeckt man den Unterschied? In Köln kreiert Volker Seibert in seiner vielfach ausgezeichneten Bar Cocktails, die zum Teil im dreistelligen Preisbereich liegen – serviert in Gold, Porzellan oder glitzernden Inszenierungen. Auch hier geht es um weit mehr als ein Getränk: um Präzision, Dramaturgie und die Suche nach dem perfekten Moment. Die "ZDF.reportage" begleitet Menschen, die für Qualität alles geben – und Gäste, die bereit sind, für Genuss tief in die Tasche zu greifen. Ein Film über Exklusivität, Leidenschaft und die Frage, warum wir uns manchmal etwas ganz Besonderes gönnen wollen. "Essen – Hauptsache lecker" ist Teil der dreiteiligen "ZDF.reportage"-Reihe "Essen XXL".

08:4009:20URMEAZĂBesseresser – Das DuellInfo · 40 min

In dieser Folge kommen die Freunde der spanischen Paella Mixta auf ihre Kosten. Nelson Müller variiert das beliebte Pfannengericht, das nach Sonne und Urlaub schmeckt. Auch wenn es perfekt gekocht ist: Der Sternekoch will dem Rezept noch die besondere erstklassige Note verpassen. Wird es ihm gelingen, die Jury zu überzeugen? Zu denen, die eine Paella perfekt zubereiten können, gehört der Spanier Raúl del Pozo Barriuso, der im Jahr 1995 Leipzig für sich entdeckt hat und dort seitdem das Restaurant "Caracan" betreibt. Raúl ist ein Koch der besonderen Art: Jahrelang zog der gelernte Schauspieler als Clown und Komödiant durch die Welt. Seine Kochleidenschaft hat er in Spaniens Touristenhochburgen entdeckt, wo er bei seinen Gelegenheitsjobs in der Gastronomie arbeitete. Paella kann er in vielen bunten Variationen zubereiten. Sein besonderer Clou: Er kocht das Gericht immer auf einem Holzkohlegrill in der Outdoorküche seines Restaurants. Es ist eine köstliche Hommage an sein Heimatland: Saftige Tomaten, Gewürze wie Safran und Pimiento, Kaninchen, Huhn, aber auch Muscheln und anderes Meeresgetier zaubern augenblicklich Mittelmeeratmosphäre. Welche Tricks verwendet der vielseitige Lebenskünstler sonst noch für seine grandiose Paella Mixta? Nelson lernt nicht nur die Entwicklungsgeschichte des Rezepts kennen, er übt sich auch in der speziellen Technik beim Kochen über offenem Feuer und fordert Raúl zum ehrgeizigen Wettstreit. Kann seine Paella-Variation gegen das Original ankommen? Eine Jury aus Gastrofachleuten und Spanien-Fans wird die beiden Gerichte genauestens unter die Lupe nehmen. Welcher der beiden Köche hat bei der Paella die Nase vorn – der Sternekoch oder der unkonventionelle Spanier?

09:2010:05URMEAZĂBesseresser – Das DuellInfo · 45 min

In "Besseresser – Das Duell" entführt Sternekoch Nelson Müller die Zuschauer in die kulinarischen Welten anderer Länder – und das mitten in Deutschland. Mit einem Kochduell will er herausfinden, ob man Lieblingsgerichten einen neuen Twist geben kann. Nelson Müller muss dafür nicht ins Ausland reisen. Diese Folge startet im hippen Berlin-Kreuzberg, wo Nelson die Schweizer Gastronomin Jennifer Mulinde-Schmid besucht. Die 40-Jährige führt dort zwei Restaurants, in denen sie die Küche ihrer Heimat anbietet. Ihr Renner: Zürcher Geschnetzeltes – zartes Kalbfleisch in Rahmsoße mit einer reschen Rösti. Herzensküche pur! Welche Tricks stecken hinter der perfekten krossen Rösti, welche speziellen Zutaten verwendet die Schweizerin für ihr beliebtes Leib-und-Seelen-Gericht? Nelson lernt die Entstehungsgeschichte des Rezeptes kennen, lässt sich in einen Schweizer Spezialitätenladen entführen, lernt die geheimen Kniffe und fordert Jennifer zu einem besonderen Kochduell auf: Kann seine Variation des Zürcher Geschnetzelten gegen das Original ankommen? Eine Jury aus Fans der Schweizer Heimatküche, den Mutzbacher Alphornbläsern, wird die beiden Gerichte testen. Wer hat mit seiner Variante die Nase vorn – der Sternekoch oder die ungelernte Köchin Jenny?

10:0510:48URMEAZĂBesseresser – Das DuellInfo · 43 min

Nelson Müller widmet sich in der aktuellen Folge einem Hit aus der österreichischen Küche: dem Wiener Tafelspitz. Das Rindfleischgericht hat auch in Deutschland viele Fans. Der Sternekoch nimmt das Traditionsrezept unter die Lupe und versucht, es mit seinem Know-how aufzumöbeln. Wird er damit die Jury überzeugen und das Original übertreffen? Dazu muss Nelson noch nicht einmal seine Wahlheimat Essen verlassen. Er schaut beim österreichischen Kochkollegen Jürgen Kettner vorbei, der dort sein neues Restaurant "Kamota" eröffnet hat. Diesmal hat es Nelson besonders schwer, denn der Österreicher hat sich auch schon einen Stern erkocht. Der 33-Jährige kredenzt seinen Gästen österreichische Küche mit japanischen Einflüssen. Doch den Wiener Tafelspitz kocht er konsequent nach dem 90 Jahre alten, gehüteten Familienrezept seiner Oma: butterweiches Rindfleisch in einem würzigen Sud mit Wurzelgemüse, Röstapfel und Semmelkren. Drei Stunden lang muss das Rindfleisch im Sud schmoren, um das optimale Geschmackserlebnis zu bieten. Beim Schulterblick in die Töpfe und Pfannen seines Konkurrenten erlebt Nelson hautnah mit, welche Tricks der gebürtige Steirer sonst noch auf Lager hat. Nelson lernt außerdem die Geschichte dieses Lieblingsgerichts kennen, und er stattet dem Kärntner Blondvieh, das für dieses Rezept die besondere Fleischqualität liefert, in Österreichs wunderschöner Bergwelt einen Besuch ab. Schließlich fordert er Jürgen zu einem besonderen Duell heraus: Kann Nelsons Variation des Wiener Tafelspitz gegen das Original ankommen? Eine Jury aus Fans der österreichischen Küche – der "Skiclub Alpenrose e.V. Köln" – wird die beiden Gerichte verkosten. Welcher der beiden Sterneköche hat mit seiner Variante die Nase vorn – Nelson oder der Österreicher Jürgen Kettner?

10:4810:50URMEAZĂheute XpressNachrichten · 2 min

"heute Xpress" ist ein kompaktes Nachrichtenformat des ZDF, das mehrmals täglich ausgestrahlt wird. In wenigen Minuten bietet die Sendung einen schnellen Überblick über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Beiträge sind klar strukturiert und verständlich aufbereitet, sodass die Zuschauer jederzeit schnell und zuverlässig über das aktuelle Weltgeschehen informiert sind. Ergänzt wird das Format durch kurze Meldungen zum Wetter sowie zu aktuellen Entwicklungen und Ergebnissen im Sport.

10:5011:35URMEAZĂbesseresserInfo · 45 min

Obstgarten, Weißwurst, Knuspermüsli und Früchtetee: Sebastian Lege verrät die Tricks von Ehrmann, Dr. Oetker & Co.Ob mit fantasievollen Namen, traditionsreichen Versprechen oder knackigen Emotionen: Die Lebensmittelindustrie schlägt viele kreative Wege ein, um ihre Produkte an den Verbraucher zu bringen. Sebastian Lege kennt die Tricks der Hersteller und deckt sie auf. Kein Supermarktregal ohne fantasievolle Markennamen. Unternehmen wie Müller, Mondelēz & Co.wollen möglichst positive Bilder suggerieren: "Philadelphia" verspricht himmlischen Genuss, während "BRESSO" vor dem inneren Auge die kräuterbewachsenen Hügel der Provence in der Sonne untergehen lässt. Was tatsächlich in den Produkten steckt, erfährt der Verbraucher erst auf der kleingedruckten Zutatenliste. Auch "Obstgarten" von Ehrmann verspricht seit den 1970er-Jahren frische Früchte und leichten Genuss im Becher. Doch hinter dem fruchtigen Markennamen verbergen sich Zutaten, die mit dem beworbenen Image wenig zu tun haben. Sebastian Lege baut sein eigenes Frühstücksdessert nach. Dabei offenbart er, an welchen Stellen die Lebensmittelindustrie geschickt und kreativ trickst. Die Münchner Weißwurst – ein bayerisches Original und absoluter Frühstücksklassiker. Verpackt in blau-weißer Tradition findet die Wurst auch außerhalb Bayerns reißenden Absatz. Traditionsprodukte wie die Weißwurst versprechen vor allem eines: gute Qualität, sowohl bei der Herstellung als auch bei den Zutaten. Doch hochwertige Zutaten haben ihren Preis – zu hoch für die Hersteller billiger Weißwürste aus dem Supermarkt. Sebastian Lege deckt auf, wo die Industrie beim bayerischen Klassiker spart und wie viel Tradition in der industriell hergestellten Weißwurst steckt. Es knuspert und knackt in den Schüsseln auf deutschen Frühstückstischen. Knuspermüslis sind seit Jahren ein absoluter Verkaufsschlager. Ihr Erfolgsgeheimnis? Der Biss. Nicht nur bei Cerealien setzt die Lebensmittelindustrie gezielt auf das besondere Mundgefühl. Denn die Hersteller wissen: Die Knusprigkeit weckt beim Verbraucher ganz bestimmte Emotionen und animiert immer wieder zum Griff ins Supermarktregal. Um diesen Effekt zu erzielen, greift die Industrie tief in die Trickkiste. So werden aus vermeintlich gesunden Müslis wahre Zuckerbomben. Die Verkostung mit Sebastian Leges Gästen zeigt aber, dass das der Beliebtheit der Knuspermüslis keinen Abbruch tut. Der süße Crunch bleibt für viele ein unwiderstehlicher Frühstücksgenuss. Früchtetees in deutschen Supermärkten locken mit kreativen Namen wie "Toskanischer Pfirsich", "Karibische Mango" oder "Spanische Orange". Sie versprechen das Aroma und den Genuss von Früchten ferner Sehnsuchtsorte. Doch statt der ausgelobten Zutaten verwenden Meßmer, TEEKANNE & Co.billige Alternativen. Äpfel, Hagebutten und Hibiskus sorgen zwar für ein stimmiges Geschmackserlebnis, dienen aber vor allem als preiswerte Basis. Sebastian Lege deckt auf, wie die Industrie trickst und den Geschmack tropischer und mediterraner Früchte in den Teebeutel zaubert.

11:3512:20URMEAZĂbesseresserInfo · 45 min

Die Lebensmittelindustrie hat Lieferdienste, Kantinen und Restaurants erobert. Produktentwickler Sebastian Lege deckt auf, wie die Gastronomie mit Fertigprodukten trickst. Hühnerfrikassee, panierte Fischfilets, Mousse au Chocolat – oft werden Lieblingsgerichte in Restaurants oder Kantinen nicht mehr frisch gekocht. Immer häufiger bekommen die Gäste Fertigprodukte vorgesetzt, deren Rezeptur mit dem Original nichts mehr zu tun hat. Als gelernter Koch weiß Sebastian Lege: Suppen bietet die Gastronomie besonders oft als Fertigprodukt an. Viele Betriebe kaufen Klassiker wie Champignoncremesuppe gleich eimerweise als Instantprodukt im Großhandel ein. Die Auswahl ist groß: Dr. Oetker, Maggi oder Knorr – sie alle wollen sich das Geschäft mit der Gastronomie nicht entgehen lassen. Produktentwickler Sebastian Lege führt vor, wie die Industrie eine Instant-Champignoncremesuppe herstellt und dabei nur minimale Mengen an Champignons verwendet. Ein weiterer Klassiker der sogenannten Gemeinschaftsverpflegung ist Hühnerfrikassee. Das beste Rezept dafür, da ist sich Sebastian Lege sicher, kennt seine Mutter Ute Lege. Beim gemeinsamen Kochen zeigt sich, warum. Neben jeder Menge Zeit und Liebe stecken in einem klassischen Hühnerfrikassee à la Ute Lege vor allem reichlich Huhn und viele weitere frische Zutaten. Sebastian Lege führt vor, dass die Lebensmittelindustrie bei ihrem Frikassee für Gastronomiebetriebe statt frischer Sahne oft Milchpulver und Bindemittel einsetzt und beim Fleischanteil in vielen Fällen gerade mal den Mindeststandard einhält. Auch bei paniertem Fisch bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher oft Industrieprodukte vorgesetzt, bei denen die Hersteller ganz schön tricksen müssen, um sie massenhaft zu Niedrigpreisen anbieten zu können. Sebastian Lege zeigt, dass viele Fischfilets in Wahrheit nicht aus einem Stück bestehen, sondern aus vielen kleineren Stücken zusammengesetzt sind. Die sind im Einkauf nämlich viel billiger als die großen. Der Testeinkauf beim Lieferdienst zeigt: Auf ihrer Speisekarte verschweigen viele Betriebe, dass sie keine hochwertigen Filets aus ganzen Stücken im Angebot haben, sondern nur die preiswerten zusammengefügten. Auch beim Dessert greifen viele Gastronomiebetriebe immer häufiger zum günstigen Fertigprodukt. Mousse au Chocolat ist eines von Sebastian Leges absoluten Favoriten. Bei einem der besten Chocolatiers Frankreichs lernt der Produktentwickler das Originalrezept kennen. Es besteht nur aus wenigen guten Zutaten. Damit die zu einer luftigen Mousse werden, braucht es Zeit, Handwerkskunst und viel Erfahrung. Die Gastronomie leidet aktuell unter akutem Fachkräftemangel. Das ist einer der Gründe, warum Mousse au Chocolat heute in vielen Fällen nicht mehr selbst gemacht, sondern als Fertigprodukt eingekauft wird.

12:2013:05URMEAZĂbesseresserInfo · 45 min

Deutsche Restaurants locken mit angeblich hausgemachtem Essen. Doch dahinter stecken häufig Industrieprodukte aus der Lebensmittelbranche. Sebastian Lege entlarvt einen Milliardenmarkt. Die Zubereitung eines Schnitzels erfordert Zeit und handwerkliches Können. Doch in vielen Restaurants landet tiefgekühltes und hochverarbeitetes Fleisch auf dem Teller. Mindestens 80 Prozent der Restaurants nutzen die Angebote von Gastronomie-Lieferanten. Es gibt ihn klassisch mit Speck und Zwiebeln, vegetarisch und sogar vegan: Flammkuchen gehören zu den beliebtesten Gerichten auf Märkten oder Festen. Angepriesen für mehr als zehn Euro "frisch aus dem Steinofen". Sebastian Lege kennt den Trick: Der Großhandel liefert Boden und Belag fertig zubereitet für maximal zwei Euro pro Portion. Die Restaurants müssen den tiefgekühlten Boden nur noch belegen und den Ofen bedienen. In Sekundenschnelle entsteht ein scheinbar hausgemachtes Gericht mit Traummarge. Soßen sind die heimlichen Stars der deutschen Küche. Spargel ohne Sauce hollandaise? Beinahe unvorstellbar. Doch die Zubereitung von Soßen ist aufwendig und kompliziert. Das hat die Lebensmittelindustrie erkannt und liefert sie eimerweise in die Küchen deutscher Restaurants, fix und fertig für die Mikrowelle. Auch Kartoffelbeilagen wie die Krokette machen traditionell viel Arbeit in der Küche. Deshalb setzen auch hier immer mehr Restaurants auf vorgefertigte Produkte aus dem Großhandel. Sebastian Lege zeigt, dass Industriekroketten ohne Butter, ohne Ei und ohne frische Kartoffeln auskommen. Eine Portion dieser Fertigkroketten kostet gerade einmal 30 Cent. Auch beim Schnitzel wird ordentlich getrickst – mit Flüssigwürze und Nasspanade. Sebastian Lege lädt Gäste ein und zeigt: In wenigen Minuten kann er mühelos zehn verschiedene Schnitzelgerichte mit Beilagen zubereiten – die Lebensmittelindustrie macht es möglich. Mit ihren maßgeschneiderten Produkten hat sie unzählige Restaurants in Deutschland erobert. Steigende Kosten und fehlendes Personal fördern den Trend. Die Restaurants sind dabei nicht dazu verpflichtet, den Einsatz von Convenience-Produkten auf ihren Speisekarten kenntlich zu machen.

13:0513:50URMEAZĂbesseresserInfo · 45 min

Die Lebensmittelindustrie hat die Restaurants erobert. Hinter den Angeboten vieler Asia-Restaurants stecken vorgefertigte Produkte. Sebastian Lege deckt die Tricks auf. Frühlingsrollen sind eine aufwendige Spezialität. Doch die Recherche zeigt: In zehn von zehn günstigen Asia-Restaurants sind Frühlingsrollen gleich lang und gleich schwer. Zu oft wird industriell produziertes Essen aus Fernost in hiesigen Restaurants teuer verkauft. Die Nudelbox ist ein Kassenschlager am Asia-Imbiss. Nudeln, Gemüse und zartes Fleisch gibt es in der Innenstadt und am Bahnhof häufig für unter zehn Euro. Die Boxen sind die schnelle und beliebte Mahlzeit zum Mitnehmen schlechthin. Produktentwickler Sebastian Lege untersucht zehn Nudelboxen auf ihren Inhalt. Ergebnis: Am Fleisch wird gespart. Es hat eine ganz eigene, weiche Konsistenz. Dahinter steckt ein Trick der Lebensmittelindustrie. Billiges Schweinefleisch ist zäh und von Sehnen durchzogen. Wie das zur zarten Fleischbasis für die perfekte Nudelbox wird, zeigt Sebastian Lege. In einem durchschnittlichen Asia-Imbiss stehen über 100 verschiedene Gerichte auf der Speisekarte. Sebastian Lege lädt sich Gäste ein und will allein in der Küche 100 verschiedene Gerichte kochen. Der Trick: Gemüse gibt es vorbereitet im Tiefkühlbeutel, direkt aus China. Die Soßen sind ebenfalls fertig im XXL-Kanister gekauft. Das spart Arbeitszeit und Personal. So arbeiten erstaunlich viele Asia-Restaurants. Ein weiterer Klassiker ist die halbe knusprige Ente. Sie wirkt wie das Edelgericht Peking-Ente. Sebastian Lege zeigt in seiner Werkstatt, wie Ente für den Asia-Imbiss wirklich zubereitet wird. Dieser Trick geht auf Kosten von Tierwohl und Küchentradition.

13:5014:35URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 45 min

Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Riesen, Blaue Takis und Toffifee authentisch nachzubauen. Ob kultiges Karamell, blauer Chip-Snack oder ummanteltes Toffee – bei der "besseresser challenge" muss Sebastian Lege blind verschiedene Produkte nachbauen. Die geraten manchmal besser als das Original. Doch nur die Authentizität und Flo entscheiden über einen Sieg. Willy Wonka, aka Flo, hat gesprochen: Sebastian muss Riesen nachbauen. Die kultigen Plombenzieher machen ihm einen Challenge-Sieg diesmal nicht so leicht. Sebastian verliert sich in steinharten Karamellbomben und muss nochmal von vorne anfangen. Blaue Takis sind wegen ihrer Farbe einer der Snack-Trends auf dem Markt. Für Flo sind sie die perfekte Zutat für einen Männerabend mit Sebastian. Beim Nachbauen fühlt sich der Produktentwickler schon siegessicher und entfaltet sein ganzes Können. Sebastian bekommt Besuch von der echten Toffifee. Diese bittet ihn, die Süßigkeit mit Haselnusskern für sie nachzubauen. Voller Tatendrang stürzt sich Sebastian in den zuckrigen Toffee-Überzug und endet in klebrigem Chaos.

14:3515:20URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 45 min

Flo Reza bittet Sebastian Lege zur "besseresser challenge". Schafft er es, Knusperflocken, Happy Hippo und Franzbrötcheneis authentisch nachzubauen? Bei der "besseresser challenge" fordert Flo Sebastian mit einer bunten Palette an süßen Produkten heraus. Schmecken seine Werke am Ende genau wie Knusperflocken, Happy Hippo und Tim Mälzers Franzbrötcheneis? Flo bleibt streng bei der Bewertung. Bei der Knusperflocken-Challenge wird's für Flo persönlich: Sebastian soll seine Lieblingssüßigkeit nachbauen. Ob der aber genau herausschmeckt, welche Zutaten drinstecken? Flo bleibt streng bei seiner Bewertung. Flo war auf Safari und hat eine seltene Spezies entdeckt: Happy Hippos. Ohne Backform und mit viel Kreativität stellt sich Sebastian Lege der "besseresser challenge". Am Ende zählen vor allem die inneren Werte. Franzbrötchen in Eisform – das ist die Idee hinter Tim Mälzers Franzbrötcheneis. Sebastian soll's für Flo nachbauen und verwendet dabei nur wenige Zutaten. Ob das für den Sieg schon ausreicht?

15:2016:05URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 45 min

Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Aperol, englische Worcestersauce und Feigenschnaps authentisch nachzubauen. Sebastian Lege muss seine Erfahrung in der Lebensmittelindustrie nutzen, um alle Zutaten der Produkte korrekt herauszuschmecken. Flo kommt es auf die richtige Zusammenstellung des Nachbaus an. Wird er einem Aperol aus Chicorée am Ende den Sieg gönnen? Aperol Spritz ist das alkoholische Trendgetränk des Sommers. Trotz eingängigem Geschmack tut sich Sebastian bei der Wahl der Zutaten für seinen Nachbau etwas schwer. Chicorée soll für die bittere Aperol-Note sorgen. Wird Flo der Geschmack von diesem Experiment überzeugen? Bei dieser "besseresser challenge" kommt es weniger auf Worte, sondern viel mehr auf Geschmack an. Sebastian soll die unaussprechliche Worcestersauce nachbauen. Dafür schrottet er auch gerne mal einen Entsafter. Oder zwei. Die "besseresser challenge" stellt Sebastian Lege vor geschmackliche Herausforderungen. Ganz ohne Zutatenliste soll er den Feigenschnaps à la Kleiner Feigling nachbauen. Doch anstatt mit Feigen hantiert Sebastian mit Pflaumen. Wird Flo den Unterschied merken?

16:0516:50URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 45 min

Sebastian Lege und Florian Reza stellen sich der "besseresser challenge". Während Flo am Nachbau von Leberwurst und Kinder Maxi King verzweifelt, kämpft Sebastian mit der Hot-Chip-Challenge. Bei der "besseresser challenge" bauen Sebastian Lege und Flo ausgewählte Produkte nach. Schmecken ihre Werke genau wie Leberwurst, der Hot Chip und Kinder Maxi King? Die Bewertung am Ende entscheidet über Authentizität. Bei der "besseresser challenge" wird Flo durch den Fleischwolf gedreht. Im Dino-Kostüm und mit Sebastians Tipps an der Hand wurstet Flo sich eine fleischige Masse zusammen. Ob die am Ende auch wie Leberwurst schmeckt, entscheidet nur Sebastian. Von dieser Challenge haben alle was: Sebastian soll den Hot Chip nachmachen. Aus verschiedenen Pulvern würzt Sebastian den wahrscheinlich schärfsten Chip der Welt zusammen. Für Flo wird der Geschmackstest damit zur nächsten Challenge. Ein Klassiker aus dem Kühlregal: Kinder Maxi King. Flo backt bei der Reverse-Challenge Pfannkuchen und lässt Karamell an der Pfanne festkleben, um dem Original möglichst nah zu kommen. Mit Tipps und Bestrafungen kämpft er sich bis zu Sebastians Bewertung.

16:5017:35URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 45 min

Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, McDonald's McCrispy, Apfelschnüre und Buchstabensuppe aus der Tüte nachzubauen. Sebastian Lege muss ohne Rezept und Vorgaben drei absolute Klassiker nachbauen. Beim McCrispy kommt es auf die Authentizität der Soße an. Apfelschnüre verraten schon im Namen ihre wichtigste Zutat. Und nur eine gute Buchstabensuppe kann Flo am Ende gesund machen. Er ist der angeblich lauteste Burger auf der Speisekarte von McDonalds: der McCrispy. Doch neben knusprigem Hühnchen kommt es Flo bei Sebastians Nachbau auch auf die richtige Soße an. Für Sebastian die leichteste Challenge. Die wichtigste Zutat in Apfelschnüren liegt eigentlich auf der Hand. Doch Sebastian verheddert sich bei dieser Challenge ohne Zutatenliste im Geschmackschaos. Seine Waldmeister-Schnüre bringen Testesser Flo im knappen Kostüm zum Schwitzen. Die Motivation dieser "besseresser challenge" liegt für Sebastian nicht nur im Gewinnen. Mithilfe seiner selbst gebrauten Buchstabensuppe muss er Flo wieder gesund machen. Mit viel Liebe und Hühnerbrühe braut Sebastian siegessicher Flos Medizin zusammen.

17:3518:20URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 45 min

Flo bittet Sebastian Lege zum Challenge-Duell. Schafft er es, Maggi-Würze und Tortilla-Chips authentisch nachzubauen? Flo verzweifelt dagegen an seiner Dino-Nuggets-Challenge. Bei der "besseresser challenge" fordert Flo Sebastian Lege mit einer bunten Palette an Produkten heraus. Flo wird beim Versuch, Dino-Nuggets herzustellen, selbst zum Produktentwickler. Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die kultige Maggi-Gewürzsoße. Sie gehört in fast jeder deutschen Küche zum Grundinventar. Aber was ist drin? Diese Frage stellt sich Sebastian Lege in der "besseresser challenge". Sebastians Gebräu schmeckt Flo am Ende ein bisschen zu authentisch. Kein Kinobesuch ohne gute Snacks. Wo die einen zu süßem oder salzigem Popcorn greifen, gehören Tortilla-Chips und Käsesauce für die anderen zu einem guten Film dazu. Flo challenged Sebastian Lege zu einem Geschmackserlebnis – wie im Kino. Der wägt sich schon früh siegessicher. Bei der Reverse-Challenge fordert Sebastian Lege Flo mit einem Produkt heraus. Beim Versuch, Dino-Nuggets herzustellen, wird Flo selbst zum Produktentwickler. Doch Sebastian muss er vom panierten Etwas erst noch überzeugen.

18:2019:00URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 40 min

Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, saure Drachenzungen und Wassermeloneneis nachzubauen. Flo kämpft derweil mit Ferdi Fuchs. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur "besseresser challenge" heraus. Doch nicht nur Flo kommt es heute auf die richtige Zusammenstellung der Zutaten an. Auch Sebastian prüft Flos "Ferdi Fuchs Würstchen" auf Herz und Nieren. Geschmack ist sein Beruf, Improvisation sein Hobby. Für die "Saure-Drachenzungen-Challenge" wird Sebastian mal wieder kreativ. In seinen Nachbau mischt er Apfelaroma und Kirschsirup. Ob er damit Ritter Flos Geschmack treffen kann? Reverse-Challenge heißt, Flo muss an den Fleischwolf. Auch diesmal hat sich Sebastian eine wurstige Challenge für Flo überlegt: Er soll Ferdi Fuchs Mini Würstchen selber machen. Für Tipps und Hilfe von Sebastian schmeißt sich Flo ins Fuchskostüm. "Watermelon Sugar High!" – Flo aka Harry Styles bittet Sebastian zum Tanz mit klebrigem Wassermeloneneis. Dessen größtes Problem bei dieser Challenge: Flos nervige Showeinlagen. Beim Eis gibt sich Sebastian siegessicher.

19:0019:45URMEAZĂbesseresser challengeInfo · 45 min

Sebastian Lege wird von Flo bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Dubai-Schokolade und Toblerone authentisch nachzubauen. Flo kämpft derweil mit seinen Surimi-Sticks. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur Challenge heraus. Doch auch Flo selbst darf ran. Für Sebastian soll er fischige Surimi-Sticks nachbauen. Wie viele Tipps von Sebastian wird er dabei brauchen? Wer auf Social Media unterwegs ist, kommt an ihr ganz sicher nicht vorbei: Dubai-Schokolade ist die Trendsüßigkeit auf dem Markt. Sebastian wähnt sich schon siegessicher. Anleitungen zum Nachbau der teuren Schokolade gibt es im Internet ja schon viele. Zeit für eine weitere Reverse-Challenge. Sebastian fordert Flo mit einem Produkt aus tiefer See heraus. Heute soll er Surimi-Sticks selber machen. Dabei wird schon die Wahl des Hauptbestandteils zur Herausforderung. Als Krabbe verkleidet gibt's Tipps und Anleitung von Sebastian. Der Berg ruft – mit Toblerone. Skifahrer Flo hat eine weitere Süßigkeit ausgegraben, mit der er Sebastians Können auf die Probe stellen will. Der nutzt für seinen Toblerone-Nachbau nur eine Hand voll Zutaten. Ob die bereits reichen, um dem Original so nah wie möglich zu kommen?

19:4520:30URMEAZĂSmart ShopperInfo · 45 min

In dieser Folge des Verbraucherformats "Smart Shopper" checkt Moderator Uke Bosse verschiedene Kapsel-Kaffeemaschinen auf Geschmack, Kosten und Nachhaltigkeit. Im Geschmacks- und Techniktest tritt der Platzhirsch Nespresso gegen die günstigere Konkurrenz an. Uke besucht Kaffeeröster, reist ins Espresso-Land Italien, prüft Maschinen, Kapseln und Umweltbilanz – und nimmt die Geräte bis zur letzten Schraube auseinander. Damit nicht genug: Die Testgeräte werden von einer unabhängigen Prüforganisation auf Haltbarkeit, Technik und Verarbeitung untersucht. Uke erfährt, mit welchen Strategien Marken wie Nespresso erfolgreich wurden und was sie gegen ihr Umweltimage tun. Profiröster bewerten Aroma und Verarbeitung der Kapseln, Espressokenner ordnen den Kult um die Maschinen ein. Im Praxistest zeigt sich, ob Kapselkaffee mit italienischem Espresso mithalten kann – und welche Geräte in Geschmack, Bedienung und Nachhaltigkeit punkten. Am Ende gibt es klare Sieger, kritische Erkenntnisse und vielleicht den einen oder anderen charmanten Auftritt eines George-Clooney-Doubles. Im Verbraucherformat "Smart Shopper" checkt Host Uke Bosse Haushaltsgeräte – mit Härte und Witz. Er zerlegt die Geräte in ihre Einzelteile und findet heraus, mit welchen Psychotricks die Hersteller arbeiten.

20:3021:15URMEAZĂSmart ShopperInfo · 45 min

In der neuesten Ausgabe von "Smart Shopper" checkt Moderator Uke Bosse Heißluftfritteusen. Wer braucht so ein Gerät, was kann es, und wie viel Geld muss ich dafür ausgeben? Lasch oder lecker? Bei der Blindverkostung tritt ein Premiummodell gegen ein deutlich günstigeres Discountergerät an. Auf der Suche nach der perfekten Fritte fährt Uke ins Mutterland der Pommes und lässt die Geräte sogar in ihre Einzelteile zerlegen. Die Testgeräte werden von einer unabhängigen Prüforganisation, dem TÜV Süd, auf Haltbarkeit und Benutzerfreundlichkeit durchgecheckt. Zudem findet Uke heraus, mit welchen Marketingtricks die Hersteller arbeiten. Das Erfolgsrezept: Influencer, TV-Köche und inszenierter Social-Media-Hype machen den Airfryer zum Must-have in der Küche. Können die Airfryer auch eingefleischte Fastfood-Fans überzeugen? Die Abstimmung an der Imbissbude wird es zeigen. Im Praxistest kommt heraus: Die Geräte können mehr als nur Pommes – von Hähnchen über Kaiserschmarrn bis zu gegrilltem Obst. Am Ende gibt es ein klares Urteil, für wen sich die Anschaffung lohnt. Im Verbraucherformat "Smart Shopper" checkt Host Uke Bosse unsere Haushaltsgeräte – mit Härte und Witz. Er zerlegt die Geräte in ihre Einzelteile und findet heraus, mit welchen Psychotricks die Hersteller arbeiten.

21:1522:00URMEAZĂNice PriceInfo · 45 min

Outdoor ist das Trendthema im Netz. Pia Osterhaus will herausfinden, wie die Industrie dafür sorgt, dass wir Geld ausgeben, um an einem Ort zu sein, der eigentlich kostenlos ist: die Natur. Auf Social Media wirkt Outdoor wie pure Wellness. Doch die Bilder zeigen nur die halbe Wahrheit. Um zu sehen, was dahintersteckt, begibt sich Pia auf eine dreitägige Wanderung, trifft Experten und deckt in packenden Experimenten die Tricks der Branche auf. Mit einem Jahresumsatz von fast fünf Milliarden Euro ist die Outdoorbranche in Europa längst kein Nischensegment mehr. Auch auf Social Media ist der Trend allgegenwärtig. Der Hashtag #Outdoors zählt über 84 Millionen Beiträge, mehr als Gaming oder Hip-Hop. Begriffe wie "OSMO-Gewebe", "DryVent-Technologie" oder "Hydroshell" lassen Produktbeschreibungen von Outdoorartikeln mittlerweile wie Raumfahrtprojekte wirken. Pia baut eine eigene Regendusche, um zwei moderne Hightechzelte auf ihre Dichtheit zu testen. Im Textillabor will sie wissen, wie viel echte Innovation hinter den klangvollen Begriffen tatsächlich steckt, und testet fünf Multifunktionsjacken. Selbst bei der Verpflegung wird zur Kasse gebeten. Outdoornahrung wird als unverzichtbarer Kalorienlieferant verkauft und das zu stolzen Preisen. Ein Outdoorexperte zeigt, wie ein einfacher Trick auf dem Verpackungsdesign für große Verwirrung sorgt. Pia stellt die Frage: Geht Essen für unterwegs auch zum Drittel des Preises? In der Dokumentation "Nice Price – Die Tricks der Outdoor-Industrie" deckt Pia Osterhaus gemeinsam mit Experten, Brancheninsidern und Konsumenten auf, mit welchen psychologischen und verkaufsstrategischen Methoden die Outdoorbranche ihren Hype in bare Münze verwandelt.

22:0022:40URMEAZĂNice PriceInfo · 40 min

Voller Kleiderschrank und trotzdem im Kaufrausch! Warum? Pia Osterhaus wagt ein Experiment, checkt Schnäppchenpreise, geht auf Verfolgungsjagd und enthüllt Tricks der Textilindustrie. "Kaufe jetzt, bezahle später!" Ein unwiderstehliches Angebot für alle, die beim Hype um Luxusmode dabei sein wollen. Mit Folgen für die Käufer. Denn von der Sehnsucht nach teuren Marken und coolen Outfits profitieren vor allem die Bezahldienste. Über 65 Milliarden Euro gaben deutsche Haushalte im Jahr 2023 für Kleidung aus – damit ist die Textilindustrie der umsatzstärkste Nonfood-Bereich. Auch auf Social Media dominiert Fashion die Timelines. In einem Experiment wird Pia Osterhaus zur Store-Managerin eines Taschenladens und zeigt zusammen mit Influencerin Josephine Lueck, wie Mikro-Influencer gezielt im Marketing eingesetzt werden. Im Onlinehandel locken kostenlose Retouren, doch was passiert mit den zurückgesendeten Kleidungsstücken? Mit GPS-Trackern verfolgt Pia ihren Weg und untersucht die Umweltfreundlichkeit dieses Service. Die großen, roten "Sale"-Schilder dominieren das Bild der Fast-Fashion-Läden. Echte Schnäppchen oder doch nur Teil einer ausgeklügelten Preisstrategie? Auch im Outlet checkt Pia das Verhältnis von Preisgestaltung und Qualität bekannter und weniger bekannter Marken. Jahr für Jahr erzielt die Textilindustrie Rekordumsätze und schafft es immer wieder, unsere Kaufentscheidungen zu manipulieren – oft ohne dass wir es merken. In der Dokumentation "Nice Price – Die Tricks der Textilindustrie" enthüllt Pia Osterhaus gemeinsam mit Experten, Branchen-Insidern und Betroffenen die geheimen Strategien einer gehypten Branche.

22:4023:25URMEAZĂNice PriceInfo · 45 min

Liefer-Apps sind heutzutage wie eine Fernbedienung für Essen – schnell, bequem und einfach. Pia Osterhaus will herausfinden, wie die Plattformen an unserer Bequemlichkeit Geld verdienen. Provisionen und Rabatte machen das Liefergeschäft für Gastronomen hart. Um trotzdem noch Gewinn zu machen, wird unauffällig gespart – beispielsweise bei den Portionsgrößen. Bekommen wir also tatsächlich weniger für unser Geld? Pia Osterhaus überprüft das. Liefer-Apps sind längst ein fester Bestandteil unseres Alltags. Kein Wunder: Weltweit werden jährlich rund 420 Milliarden Euro mit Essenslieferungen umgesetzt. Allein auf Lieferando sind über 32.000 Restaurants gelistet, und auch Wolt sowie Uber Eats erweitern ihr Angebot Jahr für Jahr. Die Sternebewertung ist eine beliebte Vergleichsskala, um die Qualität von Lieferrestaurants zu überprüfen. Doch kann man den Bewertungen vertrauen? Gemeinsam mit einer Frauenfußballmannschaft testet Pia Ein- und Fünf-Sterne-Gerichte im direkten Vergleich. Mit einem erschreckenden Ergebnis. Ein weiteres Phänomen: die sogenannten Ghost Kitchens. So nennen sich virtuelle Restaurants ohne eigenen Gastraum, oft nur mit einer anonymen Zubereitungsküche. Auf der Suche nach einem solchen Anbieter landet Pia vor einem ganz normalen Privathaus – angeblich die Quelle einer bestellten Lieferpizza. Auch beim Thema Geschwindigkeit locken die Plattformen: mit dem Zusatzangebot der Expresslieferung. Wer bei Wolt oder Uber Eats extra zahlt, soll schneller beliefert werden. Doch sind wir wirklich bereit, einen Aufpreis zu zahlen, wenn es am Ende nur um wenige Minuten geht? Um das herauszufinden, wird Pia kurzerhand zur Currywurstverkäuferin und bietet eine "Expresskasse" gegen Aufpreis an. In der Dokumentation "Nice Price – Die Tricks der Lieferdienste" deckt Pia Osterhaus gemeinsam mit Experten, Brancheninsidern und Kunden auf, mit welchen psychologischen Verkaufsmethoden die Lieferplattformen an unserer Bequemlichkeit verdienen.

23:2500:15URMEAZĂNice PriceInfo · 50 min

Chicken, Gemüse oder Chili – Nudelsuppen in Cups und Tüten sind der Food-Hype. Schnell gekocht, halal, vegan und in allen Geschmacksrichtungen. Was ist das Geheimnis des aktuellen Trends? Und wer schmeckt den Unterschied zwischen Duck Taste und Chili? Pia Osterhaus experimentiert mit einer Profiköchin, schickt die Suppen ins Labor und untersucht auch die Verpackungen der Convenience-Suppen. Mehr als heißes Wasser braucht es nicht für die schnelle Küche mit Instantnudelsuppen und Ramen. Dahinter steckt mehr als der schnelle Snack aus der Vergangenheit. Aktuell ein Massenprodukt, das enorme Umsätze generiert: Allein in Deutschland wurden 2024 rund 400 Millionen Packungen konsumiert. Der Markt ist global organisiert: Vom europäischen Anbieter Maggi bis zum asiatischen Branchenriesen Nissin konkurrieren zahlreiche Hersteller um die Gunst der Kundinnen und Kunden. Ein zentrales Verkaufsargument: die Geschwindigkeit. Schnell und bequem wird in wenigen Minuten aus trockenen Nudeln eine warme Mahlzeit. Köchin und Influencerin Sarah Mühlberg stellt sich in einem Experiment der Herausforderung Convenience gegen Handmade, Wasserkocher gegen Kochtopf. Auch Pia tritt gegen den Wasserkocher an. Auch beim Preis scheinen Instantnudeln unschlagbar: Meistens kosten sie weniger als zwei Euro. Eine warme Mahlzeit zum Minimalpreis: Nice Price. Wie funktioniert das? Und was sagt der Preis über den tatsächlichen Wert des Produktes aus? Psychologe Riccardo Frink hat die Erklärung: Entscheidend ist nicht, was etwas kostet – sondern wie günstig der Preis im Vergleich mit anderen Produkten wirkt. Die Auswahl scheint grenzenlos. Auf den Verpackungen zeigen bunte Bilder üppige Zutaten und intensive Geschmacksrichtungen: "Creamy Carbonara", "Chicken" und "Duck Taste" – das klingt lecker und hochwertig. Aber was steckt drin in den Tüten und Cups? Pia Osterhaus schickt die Suppen ins Labor und lüftet damit auch das besondere Geheimnis von "Yum Yum Duck Flavour". In der Verbraucher-Dokumentation "Nice Price – Das Geheimnis der Instantnudeln" testet Pia Osterhaus Grenzen des Geschmacks, lässt Verbraucherinnen und Verbraucher experimentieren und geht gemeinsam mit Experten und Brancheninsidern der Frage nach, mit welchen Strategien ein einfaches Produkt so erfolgreich werden konnte – und was wir als Konsumenten darüber wissen sollten.